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Geschichte des BBT


Die ersten Schritte zum BBT wurden am 19.10.1952 getan. Damals beteiligten sich 7 Stationen an einem Wettbewerb im 2-m-Band, der im Raum Straubing ausgetragen wurde. Die verwendete Technik des Pendelaudions brachte es mit sich, daß auch bei Empfang Nachbarstationen durch mehr oder weniger starke Heul- und Pfeiftöne gestört wurden. Diese Nebenerscheinung führte zu dem Namen 'Winsler-Tag'.
In diesen Jahren wurde der Aufbau eines Notfunkdienstes aktuell. Es ging um die Entwicklung geeigneter Geräte. Im damaligen Distrikt Bayern-Nord ergriff der amtierende DV Herbig, DL1EK wiederholt die Initiative. Nach Versuchen im 10-m- und im 2-m-Band, ging 2-m als mehr geeignet hervor. Sepp Reithofer, DL6MH der sich intensiv an diesen Versuchen beteiligte, machte den Vorschlag, den Bau und die Betriebsbereitschaft durch regelmäßige Wettbewerbe zu fördern. Der BBT war geboren.
Am 1. Wochenende im August 1955 fand der 1. Bayerische-Berg-Tag statt. Folgende Stationen beteiligten sich: DL6MH, OE2BM, DJ1EV, OE2JG, DL1EI, DL6ZB, DJ2MU, DL3EV, DL9UA, DJ2NF, DL6YY, DJ2DW und DJ1ZU (Reihenfolge nach der Wertung!). Die Ausschreibung war auf die damaligen Verhältnisse zugeschnitten. Ein Standortwechsel wärend des Wettbewerbs (Dauer 08:00 bis 18:00 MEZ) wurde durch extra Punkte honoriert. Ebenfalls wurde gezählt, ob der Teilnehmer diesen Wechsel zu Fuß, per Fahrrad, per Kraftrad (mit oder ohne Beiwagen) oder per PKW machte.
Heute ist aus dem 2-m-Wettbewerb ein Kontest geworden, der bis weit in den GHz-Bereich reicht. Seit 1964 gibt es neben dem Sommer-BBT auch den Winter-BBT. Die Teilnehmergemeinde ist international (HB9, OE, OK, SP...). Auch hat der BBT viele Nachahmungen gefunden, leider sind diese zum Teil oft geradezu konträr der Grundidee (kleine Leistung, netzunabhängige Stromersorgung, Beweglichkeit usw.).

Copyright © Hans A. Gschnaidner, DL8KG 1997